Brauchen wir jetzt auch noch Responsive Content?

„Responsive, was?“, so reagieren noch die meisten. Responsive heißt so viel wie ‚antwortend‘. Responsive Design bei Websites bedeutet: Die Website erkennt, welches Endgerät der Leser nutzt und antwortet mit einem entsprechenden Design. Das funktioniert auch schon recht gut, wenn man denn ein Responsive Design installieren kann, wie hier bei einem WordPress Blog. Bei statischen Websites sieht das leider noch anders aus. Die kann man nicht so einfach auf ein anderes Theme/Design umstellen, da muss ein Programmierer ran oder man beauftragt ein Dienstleistungsunternehmen, das sich darauf spezialisiert hat.

Checken, wie die eigene Website auf  Tablet, Smartphone und co. aussieht

Eigentlich weiß man ja, ob die eigene Website ein responsives Design hat. Wer mal schauen will, wie das eigene responsive Design an den verschiedenen Endgeräten aussieht (oder wer den Schock verdauen kann, wie eine nicht responsive Website auf Tablet und co. angezeigt wird..), der muss nicht erst zum Smartphone greifen oder im Bedarfsfall jemanden fragen, der die verschiedenen Endgeräte hat, sondern man kann das auch online checken. Es gibt mehrere Websites, die diesen Check anbieten, z. B.:

http://ami.responsivedesign.is/

http://deviceponsive.com/

Hier gibt man nur die URL seiner Websites an und sieht das Ergebnis auf den verschiedenen Endgeräten. Seit ich meine 3 Blogs alle auf das responsive Theme ‚Bouquet‘ umgestellt habe, ist dieser Test für mich recht zufriedenstellend. Man kann die Texte auch auf Smartphones gut lesen, es ist zwar viel Gescrolle, manche Bilder sind zu groß und auch manche Überschriften – aber der Text ist wirklich gut lesbar (und die Google Anzeigen dank responsiver Codes…auch). Insgesamt sind die Texte angenehm zu lesen. Probleme haben vielleicht eher Websites, die viel mit Schaubildern und Grafiken arbeiten, aber auch diese müssten eigentlich gut angepasst werden von responsiven Designs.

Umstellen auf Responsive Design beim WordPress Blog

WordPress macht es einem sehr, sehr einfach, seinen Blog auf responsive umzustellen. Man muss nur ein responsives Theme auswählen, installieren, anpassen und fertig. Natürlich sieht der Blog dann anders aus, in meinen 3 Fällen/Blogs  aber eindeutig besser… Die Suche nach dem richtigen Theme kann ganz schön Zeit in Anspruch nehmen, hier beispielsweise bekommt man einen Überblick über 40 kostenlose responsive WordPress Themes. Es muss natürlich kein kostenloses sein, die kostenlosen Themes haben aber den Vorteil, dass man sie besser checken kann, indem man sie einfach hochlädt und im Blog ausprobiert. Da kann es schöne Überraschungen geben.. oder negative. Das Theme ‚Bouquet‘ hat mich jedenfalls positiv überrascht. Im Original ist es sehr kitschig und süßlich romantisch angelegt, doch kann man einiges ändern: Das Hintergrundbild, den Header, die Farben des Hintergrundes und die Header-Schrift. ‚Bouquet‘ gibt es in 3 Farb-Varianten, die erst angezeigt werden, wenn man es installiert hat: Rosa-Töne, Braun-Orange-Töne und Blau-Töne. Mit Hintergrundbild und verschiedenen Headern sieht das Theme dann immer wieder anders aus. Hier sieht man es an meinen verschiedenen Blogs.

1. Beispiel: Dieser Blog hier

2. Beispiel: Meine Texterseite Papillon-Texte.de

3. Beispiel: Mein Modeblog Marken-und-Produkte.de

Wem diese Designs zu feminin wirken, der sollte mal die blaue Variante von Bouquet ausprobieren.

Jetzt auch noch Responsive Content?

Online-Marketing-Guru Karl Kratz geht noch einen Schritt weiter und meint, wir bräuchten in Zukunft auch noch responsive Content. Was heißt das nun wieder? Das bedeutet, Websites müssten verschiedene Artikel für verschiedene Endgeräte ausspucken. Der Smartphone-Leser bekommt eine stark gekürzte Version, eher in Stichpunkten. Der Tablet-Leser bekommt eine ‚etwas‘ gekürzte und verknappte Version und der PC-Leser die fully version des Artikels. Wie das technisch funktionieren soll, ist vielen noch ein Rätsel (mir sowieso..). Unter der selben URL müssten dann 3 Versionen eines Artikels abrufbar sein, eben je nach Endgerät. Hinzukommt, dass auf der Website dann 3 sehr ähnliche Artikel gespeichert sind, was Google dann wieder als Duplicate bzw. Triplicate Content verbuchen könnte. Aufwendig wäre diese Neuerung allemal. Man bräuchte von jedem Artikel 3 Versionen.

Mein Vorschlag zur Güte, wenn überhaupt

Wenn diese Entwicklung, dass wir auch angepasste Texte brauchen, tatsächlich so kommt.. dann wäre mein Vorschlag: Einfach vor jeden Artikel eine kleine Zusammenfassung des Inhalts stellen. Diese ist dann für die Smartphone-Leser. Allerdings bezweifle ich, ob dies wirklich bei allen Websites/Blogs nötig sein wird, wenn man die meisten Artikel doch mit einem responsiven Design gut lesen kann – zwar mit viel Gescrolle, aber es geht. Sinnvoll wären angepasste Inhalte sicherlich, wenn der Smartphone-Leser schnell Infos sucht, also über ein örtliches Hotel oder Fakten über ein Produkt, das ihn gerade interessiert.

Liebe Leser, wenn Ihr mehr über das Thema wisst oder Eure Meinung kundtun wollt, nutzt gerne die Kommentarfunktion!

JFP

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