Archive

Noch ein Pilzbuch – aber klar doch!

andersfloor / Pixabay

Wer Pilzfreund ist, hat nicht nur ein Pilzbuch, sondern mehrere Nachschlagewerke und einige Spezialbücher mit ausgefallenenn Rezeptideen. Mein Lieblingsbuch war immer das eines gemütlichen Italieners, der in seinem Buch seine beeindruckenden Sammlungen von massenweisen Steinpilzen präsentierte. Auch die Fundstellen dokumentierte er, bevor er sich ans Ernten machte. Dazu lieferte er noch italienische Rezepte. Das Buch ist leider vergriffen, also nicht mehr erhältlich. Doch hat es mich und meine Familie nachhaltig beeindruckt. Leider haben wir in unseren Gefilden keine so reichhaltige Ernte an Pilzen wie die Italiener, die mit warmem Wetter verwöhnt werden und die auch eine längere Pilzsaison haben als wir. Doch kann man sich in Deutschland nicht beschweren. Auch wir haben hier im Siebengebirge einige Stellen im Wald, wo sich das Suchen so richtig lohnt.

Anna I – Erotische Kurzgeschichten mit Niveau

Das Eis ist glatt auf dem Buchmarkt für belletristische Erotik. Autoren können hier kräftig auf die Nase fallen, und auch Leser finden hier leicht statt anregender Lektüre nur eine Ansammlung schlüpfriger Zweideutigkeiten, die irgendwann Seite um Seite zunehmend ermüden. Zurück bleibt ein Gefühl der Leere und Enttäuschung.

Wie anders ist da Anna! Anna ist eine Freundin von Laleen, die seit November 2015 die Feinschmecker unter den Lesern erotischer Kurzgeschichten begeistert. Anna präsentiert sich mit ihren Erlebnissen im Premierenband „Anna I“. Laleen-Fans werden übrigens ihrer Heldin in „Anna I“ wieder begegnen. Die einzelnen Bände sind zwar in sich abgeschlossen, mit einigen Akteuren gibt es aber ein Wiederlesen.

Freud und Leid eines Kritikers

Nemo / Pixabay

Boah, das ist ja ein absoluter Traumjob! Das dürfte wohl die häufigste Reaktion sein, wenn ein Schreiber erzählt, dass er zumindest einen Teil seines Geldes dadurch verdient, dass er Bücher, Filme, CDs oder Konzerte bespricht. Gefolgt von einem: Du kriegst alle Neuerscheinungen automatisch, kommst überall umsonst rein und kriegst sogar Geld dafür. Oder: Du kannst jeden gnadenlos verreißen, wenn dir danach ist.

The Rolling Stones: die einzig wahren Götter des Rock-Olymps

Rolling Stones in Hyde Park (2013)

von Andrea Sartorati [CC-BY-2.0 oder CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

Tom, Mick, Keith, Bill und Charly, ich danke euch von ganzem Herzen! Dir Tom, weil wir den Trip nach London, den wir kurz nach meiner Trennung von meiner Ex-Freundin vereinbart hatten, tatsächlich durchgezogen haben. Wir haben ihn gemacht, etwa eine Woche, nachdem ein Hitzschlag mich niedergestreckt hatte, der mich sehr viel mehr hätte kosten können, als ein paar Stunden meines Lebens. Ich hatte diesen Urlaub bitter nötig und durfte ihn mit meinem mittlerweile ältesten und einem meiner besten Freunde verbringen. Und dem Rest von euch, weil ihr diesen Wochenendtrip zu einem absolut unvergesslichen Highlight meines Lebens gemacht habt. Ihr habt das ganz sicher nicht absichtlich gemacht. Trotzdem vielen Dank.

Warum Neil Young ein wahrer Gott ist

Neil Young 2008 Firenze

von Andrea Barsanti (Hey hey, my my rock and roll will never die) [CC-BY-2.0 oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Neil, ich muss gestehen, mit deiner Art von Musik konnte ich lange nichts anfangen. Mein Fehler, muss ich zugeben. Als ich Musik für mich entdeckt hatte, akzeptierte ich nur die Bandbreite zwischen Rolling Stones und Manowar als akzeptabel und hörbar. Du warst für mich nicht mehr als ein abgehalfterter Folk- und Country-Opa, der sich an den Erfolg junger und radikaler Bands wie Nirvana und Pearl Jam dranhängen wollte. Folglich habe ich dich und die Jungs erst einmal komplett wegignoriert.