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Levina versinkt in 50 shades of grey

 

ESC 2017 – und schon wieder ist Deutschland ganz hinten. Nicht ganz 0 Punkte, aber fast. 6 waren es insgesamt. 3 von der „irrländischen“ Jury, 3 vom Publikum insgesamt. Ja, insgesamt. Eine sehr traurige Bilanz…

Was hat Levina falsch gemacht? Oder was hat Deutschland diesmal wieder falsch gemacht? Seit Jahren dümpeln wir auf den letzten Plätzen herum. Auch vor Lenas Sieg 2010 waren wir immer enttäuscht, obwohl doch meist der 7. Platz drin war oder schlechtestens der 15. wie bei Roger Cicero und Texas Lightning. Das schlechte Ergebnis für die No Angels ließ uns damals nicht erahnen, dass Deutschland auf den letzten Platz abonniert sein könnte. Zwischendurch war es auch mal wieder besser. Roman Lob schaffte immerhin auch den 8. Platz. Was ist also los mit den Musikern, Komponisten und Sängern dieses Landes? Kommen wir so gar nicht im Rest Europas an oder liegt es an den Songs und/oder den Künstlern?

Mobbing-Serie Teil 7: Mobber sind fröhlich und ausgelassen

 

… denn sie haben ja den Spaß! Das durchschauen Außenstehende meist nicht. Erfahren Außenstehende vom Mobbing oder sucht der Betroffene Hilfe und Unterstützung von anderen, so wird es meist noch schlimmer: Die Außenstehenden schauen sich die Mobber an und halten zu ihnen!

Warum bloß? Weil die Mobber „gesünder“, ausgeglichener, fröhlich und entspannt wirken! Das ist ja auch kein Wunder: Denn sie halten in einer kleinen Gruppe gegen einzelne Personen zusammen. Sie genießen den Zusammenhalt, die Gemeinschaft, die Gruppendynamik und fühlen sich stark. Mobbing tut ihnen gut, sonst würden sie es nicht machen. Gerade weil und wenn die Mobber viele Komplexe haben und Bestätigung brauchen, wird das gemeinsame Mobben zum Balsam für das angeschlagene Selbstbewusstsein. Die Mobber blühen regelrecht auf. Sie werden durch das gemeinschaftliche Bekämpfen anderer Personen zu einer wichtigeren Person, haben mehr Energie und schaffen womöglich sogar mehr bei ihrer täglichen Arbeit.

Mobbing-Serie Teil 6: Opfer sind nicht schuld

Opferbeschuldigungen (Victim blaming)

„Victim blaming oder blaming the victim (dt. Opferbeschuldigung, auch „Täter-Opfer-Umkehr“) ist die Beschreibung für ein Vorgehen, das die Schuld für eine Straftat beim Opfer sucht.

Verbreitet wurde dieser Begriff hauptsächlich in den USA ab den 1970er Jahren, um eine Strategie der Verteidigung bei Vergewaltigungs-Prozessen zu beschreiben, die dem Vergewaltigungsopfer die Schuld an der Tat zuschreiben möchte, um den Angeklagten zu entlasten. Neben Sexualstraftaten findet sich diese Art der Verteidigung auch bei Gewalttaten und Straftaten mit rassistischem Hintergrund. So beschreibt der Psychologe William Ryan „blaming the victim“ in seinem gleichnamigen Buch aus dem Jahre 1971 als eine Ideologie, die den Rassismus gegen Afroamerikaner rechtfertigen soll.

Mobber sind Sadisten

Über Mobbing wird zurzeit viel diskutiert und gestritten. Was sich oft heraus kristallisiert: Dem Opfer muss geholfen werden, das Opfer braucht eine Therapie, das Opfer muss genauer analysiert werden. Das Ergebnis ist oft: Das Opfer ist halt Opfer. Damit zusammenhängt die Annahme vieler Coaches und Therapeuten: Es gibt Opfertypen. Menschen, die eher Opfer werden als andere. Unter dieser Prämisse wird dann mit dem Problem Mobbing umgegangen. Und genau das ist der Fehler.

Adventskalender 2015

 

Advent, Advent,
jeder hastet, jeder rennt.
Gewinn im Flow den Hürdenlauf,
mach jeden Tag ein Türchen auf …

Mit Augen wie Wunderkerzen,
mit einem Lächeln auf den Lippen
und mit Liebe tief im Herzen
kann Weihnachten nicht kippen.

(Gottfried Gas)

 ****

Lassen Sie sich von diesem Adventkalender
durch das Auf und Ab der Vorweihnachtszeit begleiten,
und in Form von (fiktiven) Selbstgesprächen
motivieren und in Stimmung bringen.

24 kleine Reime …

jeden Tag ein neuer,
konsum-orientiert, zugegeben:
Auf ins amüsante Abenteuer,
dann geht die Weihnacht nicht daneben …

Anna I – Erotische Kurzgeschichten mit Niveau

Das Eis ist glatt auf dem Buchmarkt für belletristische Erotik. Autoren können hier kräftig auf die Nase fallen, und auch Leser finden hier leicht statt anregender Lektüre nur eine Ansammlung schlüpfriger Zweideutigkeiten, die irgendwann Seite um Seite zunehmend ermüden. Zurück bleibt ein Gefühl der Leere und Enttäuschung.

Wie anders ist da Anna! Anna ist eine Freundin von Laleen, die seit November 2015 die Feinschmecker unter den Lesern erotischer Kurzgeschichten begeistert. Anna präsentiert sich mit ihren Erlebnissen im Premierenband „Anna I“. Laleen-Fans werden übrigens ihrer Heldin in „Anna I“ wieder begegnen. Die einzelnen Bände sind zwar in sich abgeschlossen, mit einigen Akteuren gibt es aber ein Wiederlesen.

Wunderschön, aber unglücklich: Instagramstar gibt auf

Traurig

200.000 youtube-Follower, 500.000 auf Instagram – ein Traum für viele Beauty- und Fashion-Bloggerinnen, doch Essena O’Neill gab ihn nun auf. 3 Jahre ihres Lebens hat sie nun damit verbracht, immer schön, schlank und top gestylt zu sein – für Fotos. Und die Bestätigung durch Likes und Follower. Nun hat sie genug von der Scheinwelt und sieht ein, „social media has nothing do to with your real life“. Ihr Mega-Erfolg bescherte ihr keine Zufriedenheit und kein glückliches Leben.

alle jahre wieder weihnachtskram

schnee, kinder, familie, religion,
da wollen wir doch nicht despektierlich sein!

Gellinger / Pixabay

es hat schon was, dieses fest – und es trifft beinahe jeden ins herz.

gefühle haben hochkonjunktur:

von einsamer depression und aggression bis zu liebe und dankbarkeit ist da nichts,
was nicht einen kleinen kaufrausch rechtfertigen würde.

emotionen kann und soll man nicht steuern – das denken hingegen schon.

also, was denken Sie über weihnachten?

  • ist mir ein gräuel,
    wenigstens ein gutes tröpfchen zu einem ausnahme-mahl sollte drin sein …
  • ist mir egal,
    aber irgendeine miene mach ich zum bösen spiel, und kompensiere den schmarrn halt …

sodom und gomorra wurden nicht vernichtet

ganz im gegenteil:

das wilde treiben hat niemals aufgehört,
und neue mischwesen stehen schon an der schwelle der zeit …

arranakhtar / Pixabay

nichts gegen spielzeuge – sie können das prickeln durchaus erheblich steigern …

und sex mit sich selbst (nur schade, wenn er der „not dienen muss“ – aber das gibt es halt)
hat sich wohl auch schon immer mit gewissen künstlichkeiten beholfen:
bildchen, texte, filme, diverse gegenstände …
alles technologien des jeweilig machbaren.

kein wunder,
hat mensch doch seit jeher versucht, seinen trieben mechanisch und technisch gestützt erleichternd nachzukommen.

Die Sache mit der Meinungsfreiheit im Netz

Der Duden definiert das Wort „Mobbing“ mit folgenden Worten: Intrige, Kabale, Quälerei. „Cybermobbing“ wird wie folgt erklärt: Schikanieren, Diffamieren von Personen über das Internet.

Das Problem, das sich für Mobbingopfer ergibt, liegt in der Tatsache begründet, dass sich Personen, die andere Menschen öffentlich angreifen, hinter dem Begriff der Meinungsfreiheit verstecken. Das sogenannte „Recht zur freien Meinungsäußerung“ ist jedoch nur solange geschützt, solange niemand anderes einen Schaden erleidet, er beleidigt wird oder falsche Behauptungen aufgestellt werden. Die Meinungsfreiheit ist kein rechtsleerer Raum, in dem sich jeder austoben kann, wie es gerade beliebt. Die Meinungsfreiheit gilt nur dann, wenn alle anderen Menschenrechte wie Ehre, Würde, usw. gewahrt bleiben.

Hauptberufliche Texterin und ambitionierte Newcomer-Autorin.