Die perfekte Homepage – welche Standards gibt es?

Ist die eigene Homepage perfekt? Perfekt vielleicht nicht, aber vielleicht effizient. Sie bringt viele Leser, Kunden, generiert Käufe.. Wie eine solche Homepage aufgebaut sein sollte, zeigt die untere Info-Grafik. Diese hilft besonders all jenen weiter, die mit den aktuellen Standards noch nicht so vertraut sind. Vieles davon sollte selbstverständlich sein – ist es aber oft nicht.   Websites sind nicht immer genügend auf die User und deren Interessen ausgerichtet, sondern verharren bei den Interessen des Anbieters. Manche Websites versteht man nicht auf den ersten Blick und müsste sich noch länger damit beschäftigen – aber lieber klickt man schnell weg. Andere Websites wiederum sind zu protzig und erschlagen einen geradezu. Es gibt viel falsch zu machen und doch wird auch vieles richtig gemacht.

Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch nicht zu vernachlässigen: Die Geschmäcker sind verschieden und auch die Geschlechter sind verschieden. Websites und Blogs, die Frauen ganz toll finden, hält das männliche Geschlecht eher für überladen, zu bunt, zu blingbling. Websites sollen aber nicht ‚jedermann‘ gefallen, sondern der Zielgruppe. So ist ein ganz  wichtiger Punkt, bevor man sich ans Design und den Inhalt macht, eine

Zielgruppenanalyse:

Welches Geschlecht soll angesprochen werden? Beide, oder eines von beiden mehr? Dann sollte das Design angepasst werden. Männer mögen meist bunte Websites nicht so gern. Sie wollen direkt ihre Infos, wenig Schnickschnack und schnell und zielführend  geleitet werden. Was Frauen im Design öde, langweilig und karg vorkommt, gefällt männlichen Usern oft recht gut. Will man beide Geschlechter gleichermaßen ansprechen, ist oft ein weißer Hintergrund die beste Lösung. Bunte Websites spalten die Nation – weil jeder andere Vorlieben für Farben, Schriften und Designs hat. Trotzdem ist Mut eine gute Entscheidung: Fällt die Homepage vom Design her positiv auf, hat man schon allein dadurch einen Pluspunkt gesammelt. Diese Website merkt sich die Zielgruppe, weil sie aus dem Wust der Angebote hervorsticht. (Achtung.. dies ist sehr allgemein formuliert, natürlich gelten die Interessen der Männer an direkten Infos auch für Frauen – nicht alle Frauen mögen bunte, verspielte Designs, aber eben viele.. und auf die Allgemeinheit sollte das Design ausgerichtet werden..)

Welches Alter soll angesprochen werden? Gerade heute ist es sehr schwierig, alle Altersgruppen mit einem Design anzusprechen. Will man Schüler ansprechen, braucht man ein anderes Design als für junge Erwachsene. Einfaches Beispiel: Eine Modeseite für junge Mädchen sollte nicht in coolem Schwarz-Weiß-Design gehalten sein.

Welches Interesse soll angesprochen werden? Über Alter und Geschlecht haben wir die Zielgruppe noch lange nicht eingekreist. Jetzt kommt es erst auf das Interesse der User an, dass auf unserer Website eine Antwort finden soll. Ist es Sport, Spiel, Spaß, Geldverdienen, Beziehung und Dating, Kunst, Finanzen und Versicherungen oder geht es um ganz andere abstrakte Dinge? All diese Bereiche verdienen ein besonderes Design und eine besondere Ausrichtung. So naheliegend und banal diese Auflistung klingen mag – sie wird nicht immer umgesetzt. Die Homepage darf nicht nur dem eigenen Anspruch und dem eigenen Geschmack entsprechen, sie muss die Zielgruppe und deren Bedürfnisse genau treffen. Kein leichtes Unterfangen, aber mit ein wenig mehr Aufwand, Recherche und Vergleichen mit der Konkurrenz gelingt es.

Die wichtigsten Punkte, die häufig falsch gemacht werden

Webdesign ist heute leider sehr fotolastig. Das heißt, fertige Designs, Design-Entwürfe, Templates und WordPress-Themes werden meist so entworfen, dass erstklassige Bilder im Vordergrund stehen und das Design der gesamten Website für sich einnehmen. Aber: Wir sind nicht alle Fotografen, Künstler und Restaurantbesitzer! Eher die wenigsten von uns.. Wer also nach fertigen Designs sucht, hat es recht schwer. Alles wirkt, schillert und beeindruckt durch tolle Fotos. Diese kann und will man aber für seine eigene Homepage nicht übernehmen. Nun kann man sich entweder auf die Suche nach ähnlich tollen Fotos machen oder man überlegt sich, ob die Fotos überhaupt auf der eigenen Homepage so wichtig sein sollen.

Fotos ziehen die Aufmerksamkeit zu sehr auf sich

Bilder sind gut und schön, aber sie ziehen die Aufmerksamkeit so stark auf sich, dass der Inhalt der Website dahinter schon einmal verschwinden kann. Zur Erinnerung: Wir sind nicht alle Fotografen! Was macht es also für einen Sinn, wenn unsere Homepage mit erstklassig professionellen Bildern glänzt, wenn wir doch gar nicht Bilder und Fotografie anbieten? Die Bilder müssen in jedem Fall ganz genau zum Business passen und es dürfen nicht zu viele Bilder sein! Leider sind aber viele fertige Designs so entworfen, dass schon auf der Startseite viele Bilder locken sollen.. Das ist leider kontraproduktiv. In der Realität sieht es dann so aus, dass wir überall bildlastige Homepages haben, die uns zu allem möglichen animieren, aber nicht dazu, den Dienstleister zu kontaktieren oder das Angebot zu nutzen. Die Bilder stehen für Business, Erfolg, Kontakte, Abenteuer, Freiheit, Urlaub, Vergnügen, Seriösität aber nicht speziell für das, wofür die Website und die angebotenen Leistungen stehen. Perfekt passende Bilder für das eigene Business zu finden ist schwierig. Unpassende Bilder wirken viel stärker, als man möchte und bleiben im Gedächtnis haften.

Lieber gar keine Bilder?

Das andere Extrem – nämlich gar keine Bilder zu verwenden, ist auch nicht der richtige Weg. Viele Seitenbetreiber verzichten auf viele Bilder und servieren dem Leser lauter Textblöcke. Das sieht wichtig, seriös und nach viel Information aus. Leider reagieren wir aber aufgrund der Masse des Angebots im Internet nicht auf Textblöcke und wenn sie noch so seriös daherkommen.. Unsere Augen brauchen Anhaltspunkte, optische Infos, worum es geht. Überschriften reichen nicht, ums uns zum Bleiben auf der Seite zu bewegen. Bilder sollten gerade bei textlastigen Seiten auf jeden Fall zur Auflockerung genutzt werden. Hier ist natürlich die Auswahl der Bilder sehr wichtig, sie müssen den Inhalt genau wiederspiegeln.

Viele Bereiche brauchen sehr viele Bilder, um den Leser zu animieren. Was wäre eine Modeseite ohne Bilder von  Mode, Models, Schmuck und Accessoires? Absolut nichts. Hier sollte man also nicht nach der Regel urteilen: Zu viel Ablenkung vom Text, zu viel Bling-Bling, zu bunt etc.  Die LeserInnen erwarten genau so etwas und keine textlastige Seite.

Warum nicht mal alles ganz anders?

Wer neu ins Internet-Business einsteigt, möchte oft erstmal alles anders machen, als es schon ist. Die Menüführung ist langweilig, Sidebars sind langweilig. Es soll alles ganz anders, toller, individueller aussehen. – Der Schuss geht nach hinten los. Der Internet-User will sich nicht groß mit einer neuen Menüführung auseinandersetzen. Findet er auf einer Website seine Infos nicht da, wo sie normalerweise stehen, ist er woanders, weil ihm das Gesuche zu viel Zeit stiehlt. Auch aufwendige Image-Filmchen und Bildfolgen, die sich erst aufbauen müssen, vergraulen die User. Selbst, wenn es sich um große bekannte Marken handelt, hat doch kaum jemand Lust und Geduld, sich ein langes Imagefilmchen oder die neueste Werbekampagne anzusehen, wenn er auf der Suche nach bestimmten Produkten oder Infos ist.

Alle weiteren Punkte der folgenden Info-Grafik sollten selbstverständlich sein, trotzdem muss auch der Profi im Web-Business hier immer wieder kontrollieren, ob er sie auch alle befolgt.
++ Click Image to Enlarge ++
The Anatomy of an Effective Homepage
Source: The Anatomy of an Effective Homepage Infographic

 

JFP




2 Gedanken zu „Die perfekte Homepage – welche Standards gibt es?

  1. gut gemacht

    die lukrativste ziel- oder bedarfsgruppe sind die 90-mio-gewinner,
    also affiliate für karibische inseln machen

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