Ginkgo – Schönheit mit ungeahnten Heilkräften


Der Ginkgobaum gilt als Schönheit der Pflanzenwelt, hat aber auch ungeahnte Heilkräfte. Der Ginkgo ist eine uralte Pflanzenart, die schon vor den Dinos auf der Welt war. Ende des 17. Jahrhunderts konnte man mit Erstaunen feststellen, dass der Ginkgo nicht ausgestorben war, sondern in Japan noch Exemplare davon standen.

Bekanntheit des Ginkgobaumes

Seit dieser regelrechten „Wiederentdeckung“ hat der Ginkgo allerhand Namen erhalten. Eigentlich bedeutet Ginkgo biloba „Zweilappige Silberaprikose“. Doch er ist auch unter den Namen Weißnussbaum oder Fächerblattbaum bekannt, als Tempelbaum oder Golden Tree. Sogar Goethebaum wird er mitunter genannt, weil der Dichter ihn in vielfacher Hinsicht beschrieb und zeichnete.

Der Ginkgo als Heilpflanze

Immer mehr in das Licht der Aufmerksamkeit gelangte der Ginkgo bezüglich seiner Inhaltsstoffe und Wirksamkeit, jedoch auch seiner Nebenwirkungen. Heute kann man Ginkgo in verschiedenster Form einnehmen, als Tropfen oder Dragee, als Tablette oder Globuli. Es gibt Tee und Creme und vieles mehr.

In vielen Medizinen bekannt

Die traditionelle chinesische Medizin baut auf Ginkgo, ebenso die klassische Medizin in Europa und die Homöopathie. Die Produkte, die es auf dem Markt gibt, sollen in vielfältiger Weise gegen allerhand Krankheiten helfen. So zum Beispiel Demenz oder Bluthochdruck. Außerdem wird damit gern Erkältung behandelt, Asthma und Blasenentzündung, Bronchitis, und sogar depressive Verstimmungen.

Ginkgo in der Kosmetik

Doch nicht nur die Medizin hat den Ginkgo für sich entdeckt. Auch die Schönheitsindustrie setzt auf die Inhaltsstoffe des Baumes. So gibt es mit dem Extrakt ein entzündungshemmendes Vollbad oder durchblutungsförderndes Tonikum. Letzteres soll für die Haut von Bedeutung sein. Je nachdem, was man erreichen möchte, kann die äußerliche Anwendung sinnvoller sein oder auch die Innere.
Der Wirkstoff von Ginkgo in Verbindung mit Hagebutte (Vitamin C) soll kleine Fältchen glätten und Fruchtsäuren sorgen für eine Regeneration der Zellen. Für eine wirksame Anti-Falten-Kräuter-Kompresse braucht man eine Tasse Wasser, ein paar Ginkgo-Blätter, Hagebuttenschalen und einen Esslöffel Kornblumenblüten. Das gekochte Wasser wird über die Kräuter gegossen und der Sud sollte dann 10 min ziehen. Ein mit dem Extrakt getränktes Tuch muss 20 min auf dem Gesicht liegen bleiben und damit seine Heilung entfalten.
Noch weitere Anwendungen und interessante Details über den Ginkgo findet man unter www.ginkgo.info.

T.H.

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