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Die Geschichte der com Domains

 

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symbolics.com – die erste Domain

Das US-amerikanische Unternehmen Symbolics, Inc. war das erste, dass eine Domain im sogenannten DNS registrierte. Vorher wurde das Internet nur
von Wissenschaftlern und Universitäten genutzt.
E-Mail gab es schon, damit sie ihre Adressaten fanden, gab es die zentrale Datei „host.txt“ oder „host table“. Dort waren alle Computer plus Adressen
verzeichnet und gespeichert. Je mehr Computer hinzukamen, umso aufwendiger wurde es die Adressen zu speichern.
Schließlich machte sich eine Gruppe von Wissenschaftlern um Jon Postel von USC Information Sciences Institute (ISI) daran, die DNS zu erfinden. Im
Oktober 1994 war es dann soweit: In der RFC 920 (“Domain Requirements”) wurden die Grundlagen für die ersten generischen Top-Level-Domains
festgelegt. Doch anfangs waren die Domain-Endungen sehr umstritten.
Postel schlug nämlich vor, die Endungen: .arpa, .ddn, .gov, .edu, .cor und .pub zu benennen. vor. Schließlich fiel die Wahl auf die .com Endung. Es
spielten aber auch schon geografische Belange eine Rolle: So wollten britische Wissenschaflter eine .gb oder eben die .uk haben. Postel schuf mit der
ISO-3166 Liste eine Lösung für die Länderproblematik und wies Ländern und Territorien einfach ihren zweistelligen Code zu.

Gebühren für .com-Domains könnten gedeckelt werden

Gebühren von .com Domains könnten gedeckelt werden
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Laut Erlass der US-Regierung vom 31.08.16 könnten die Gebühren für .com-Domains jederzeit bis 2024 auf US$ 7,85 gedeckelt werden.
Nachdem VeriSign bis November 2024 für die Endungen .com und .net verantwortlich ist, hat man nun erlassen, dass die „registry fee“ vorerst auf 7,85
US-Dollar festgelegt werden kann, wenn die US-Regierung est so will. VeriSign darf dann davon nur in Ausnahmefällen abweichen. So will man
Preis-Explosionen für .com Endungen verhindern.
Aktuell sind über 127 Millionen .com-Endungen registriert.
Die Deckelung kann jederzeit von der US-Regierung langfristig festgelegt werden, wenn befürchtet werden muss, die US-Politik könne keinen Einfluss
mehr auf die .com-Gebühren nehmen. Noch ist unklar, ob die US-Regierung die Preisobergrenze einführen wird, jedoch muss man somit keine
Preis-Explosionen für .com-Domains mehr befürchten.
Noch 2012 drohten Preissteigerungen von bis zu 31 % für die generischen Top Level Domains .com und .net. 2012 durfte VeriSign die Gebühren im Jahr 4
x anheben innerhalb von 6 Jahren. Die Anhebung war auf 7 % gedeckelt. Jede Erhöhung musste 6 Monate vorher angekündigt werden. Solche
Preiserhöhungen werden aber meist aufgrund des Wettbewerbs nicht vorgenommen. Sie waren bislang aber möglich