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Die Geschichte der com Domains

 

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symbolics.com – die erste Domain

Das US-amerikanische Unternehmen Symbolics, Inc. war das erste, dass eine Domain im sogenannten DNS registrierte. Vorher wurde das Internet nur
von Wissenschaftlern und Universitäten genutzt.
E-Mail gab es schon, damit sie ihre Adressaten fanden, gab es die zentrale Datei „host.txt“ oder „host table“. Dort waren alle Computer plus Adressen
verzeichnet und gespeichert. Je mehr Computer hinzukamen, umso aufwendiger wurde es die Adressen zu speichern.
Schließlich machte sich eine Gruppe von Wissenschaftlern um Jon Postel von USC Information Sciences Institute (ISI) daran, die DNS zu erfinden. Im
Oktober 1994 war es dann soweit: In der RFC 920 (“Domain Requirements”) wurden die Grundlagen für die ersten generischen Top-Level-Domains
festgelegt. Doch anfangs waren die Domain-Endungen sehr umstritten.
Postel schlug nämlich vor, die Endungen: .arpa, .ddn, .gov, .edu, .cor und .pub zu benennen. vor. Schließlich fiel die Wahl auf die .com Endung. Es
spielten aber auch schon geografische Belange eine Rolle: So wollten britische Wissenschaflter eine .gb oder eben die .uk haben. Postel schuf mit der
ISO-3166 Liste eine Lösung für die Länderproblematik und wies Ländern und Territorien einfach ihren zweistelligen Code zu.

Osnabrück ist die .de Domain Hochburg

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Im Jahr 2016 kam die Stadt Osnabrück laut DENIC mit ihren 156.315 Einwohner tatsächlich auf 225.741 angemel dete .de-Domains. Das bedeutet, jeder
Einwohner müsste 1 1/2 Domains besitzen. Rein rechnerisch. Real heißt das, hier tummeln sich wohl einige oder nur ein großer Domain Reseller.
Tatsächlich hat keine andere deutsche Stadt eine höhere Dichte an .de.Domains. In München werden pro 1.000 Einwohner 430 Domains verzeichnet, in
Hamburg 339. Und Berlin, die Stadt der Start-Ups ist noch nicht mal in den Top 10.
Über 16 Millionen .de-Domains wurden bislang registriert. Diese Zahl wurde von der für die Verwaltung der deutschen Top-Level-Domain (TLD) zuständige
Denic veröffentlicht. 1994 gab es gerade mal 1611 .de-Domains.

Grundwissen Domain-Recht

 

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Domains anmelden darf und kann eigentlich jeder Internet-User. Wer ein Händchen dafür hat, kann so nebenbei ein wenig oder mehr Geld verdienen. Das
Domain-Geschäft ist aber nichts für Personen, die sich im Internet, mit Markenrecht und Domainhandel noch nicht auskennen. Aus einer Laune heraus
eine Domain zu reservieren, das kann ins Auge gehen. Wenn man nämlich gegen bestimmte Rechte verstößt.
Auch ist die zündenste Idee oft nicht die schlaueste: Wenn eine sehr gute Domain noch nicht reserviert ist, heißt dies oft nicht, man ist besonders clever,
sondern es gibt einen Haken! Meist betrifft er das Markenrecht. Aktuell gibt es beispielsweise Probleme mit einer Domain, die das Kürzel „FC“ enthält. Die
Rechte daran haben einige Fußballvereine. Der Traum, mit einer solchen Domain Geschäfte zu machen, ist also ausgeträumt. So ist es mit vielen
Begriffen, Bezeichnungen und Namen. Vieles ist einfach juristisch gesehen nicht möglich und am Ende muss man hohe Summen Strafe zahlen, statt ein
wenig Gewinn zu machen.
Wir geben euch hier einen kleinen Überblick darüber, was vermieden werden sollte, wenn man Domains kaufen oder reservieren möchte: