Tag-Archiv | Gesundheit

Fit und vital dank Powerfood

Lazare / Pixabay

Fast schon jedem ist das Wort „Powerfood“ heute ein Begriff. In vielen Gesundheitszeitschriften und Kochmagazinen gibt es jeden Monat Artikel über Lebensmittel, sich positiv auf Vitalität und Lebensqualität auswirken sollen. Einige davon sind weit gereist und kommen aus exotischen Ländern. Doch auch hierzulande findet man zahlreiche Früchte, Samen und andere Produkte, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind.

 

Heimische und exotische Beeren

Kapuzinerkresse und Meerettich als Antibiotikum

Eschborn (ots)

Die dramatische Entwicklung von antibiotikaresistenten Keimen hält unvermindert an. Besonders multiresistente Bakterien, die zum Beispiel in Krankenhäusern nur noch schwer therapierbare Infektionen der Harnwege verursachen, verbreiten sich immer schneller und bereiten zunehmende Probleme[1,2]. Um hocheffektive Antibiotika für potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen aufzusparen, empfehlen Experten, bei akuten unkomplizierten Infektionen, wie zum Beispiel Blasenentzündungen, antibakteriell wirksame Pflanzeninhaltsstoffe wie die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich einzusetzen. Ein Team um Prof. Ruth Kirschner-Hermanns, Fachärztin für Urologie und Andrologie aus Bonn, konnte in einer aktuellen Studie nachweisen, dass die pflanzlichen Wirkstoffe sogar bei Problemkeimen wirken können, die bei querschnittgelähmten Patienten, welche dauerhaft einen Blasenkatheter benötigen, in Krankenhäusern Infektionen der Harnwege verursachten[3]. Der Einsatz des Senfölgemischs bei Blasenentzündungen sei eine gute Option, um häufig wiederkehrende Harnwegsinfektionen zu vermeiden und die Ausbreitung resistenter Keime zu bremsen. „Unsere Studie liefert einen weiteren Beleg für das bereits umfangreich erforschte antibakterielle Potenzial der Senföle“, so die Forscherin weiter.

Myrrhe als Heilpflanze für Reizdarm

myrrhe


Eschborn (ots)

Schätzungsweise 15 Prozent der Deutschen leiden an einem Reizdarmsyndrom [1], Tendenz steigend. Da dieser sogenannten „funktionellen Darmerkrankung“ keine eindeutigen körperlichen Ursachen zugrunde liegen, gibt es auch keine Standardtherapie. Die Ärzte behandeln daher stets die individuellen Beschwerden – wie Durchfall, Krämpfe oder Blähungen – mit gezielter Symptomtherapie. Eine aktuelle repräsentative Umfrage [2] hat nun gezeigt: Bei der Behandlung des Reizdarms vertrauen die Mediziner auf pflanzliche Arzneimittel. Von den befragten 201 Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten („Hausärzte“) setzen 96 Prozent pflanzliche Arzneimittel ein – davon 78 Prozent in Kombination mit anderen Therapien und 18 Prozent als alleinige Behandlung. Zu den wichtigsten Eigenschaften eines Reizdarmpräparats gehören für mehr als 70 Prozent der Doktoren die entkrampfende und für über ein Drittel die anti-entzündliche Wirkung sowie die Linderung von Blähungen und Durchfall. Diese Ärzte-Anforderungen an ein Reizdarmpräparat erfüllt ein Kombinationsarzneimittel aus Myrrhe, Kamille und Kaffeekohle*, das seit mehr als 60 Jahren erfolgreich zur unterstützenden Behandlung zahlreicher Magen-Darm-Störungen eingesetzt wird, besonders wenn diese mit unspezifischen Durchfällen, leichten Krämpfen und Blähungen einhergehen.

Der Gesundheit auf die Sprünge helfen mit Nahrungsergänzungsmitteln

Müdigkeit und Abgeschlagenheit können mit der Darmgesundheit oder Mangelzuständen zusammen hängen

Nicht so richtig leistungsfähig sein, ständig müde, abgeschlagen und ausgelaugt. Das kennen viele Menschen und meist findet der Arzt nichts Eindeutiges. Eigentlich ist man gesund, aber man fühlt sich nicht so. Oft fehlen einfach wichtige Vitalstoffe oder die Darmgesundheit ist angeschlagen.

Darm und Gesundheit hängen eng miteinander zusammen. Arbeitet der Darm nicht richtig, können die Nährstoffe nicht richtig verwertet werden und es kommt zu Mangelzuständen. So kann auch ein Fleischesser an Eisenmangel leiden oder jemand, der genug Obst und Gemüse isst, trotzdem zu wenig Vitamine bekommen. Das Darmmilieu muss stimmen und oft helfen alle anderen Methoden oder Medikamente nicht weiter, wenn genau hier das Problem angesiedelt ist, nämlich bei einem nicht guten Gleichgewicht zwischen schlechten und guten Bakterien.