Große Freiheit auf dem Wasser – Stand Up Paddling

Viele Freizeitmöglichkeiten waren uns von der Corona-Pandemie genommen. Aber eine ist geblieben: Wassersport! Und das ist ein großes Geschenk. Besonders all die Sportarten, die man alleine betreiben kann, sind total im Trend.

Ob Stand-Up-Paddeling, Wakeboarden, Wakesurfen oder Wakeskaten – diese Sportarten machen super viel Spaß und sie halten uns gesund!
Sie verlangen nämlich Gleichgewichtssinn und Körperbeherrschung – und das alles ohne sich quälen zu müssen, denn man fällt ja nur ins Wasser, wenn man noch nicht so gut ist.

Stand-Up-Paddling (SUP), auch Stehpaddeln genannt ist für eher ruhige Gewässer gedacht. Du hast ein Brett und einen Stechpaddel, mit dem du dich vorwärts bewegst. Für viele kann diese Sportart der Einstieg ins Wakeboarden, Wakesurfen oder Wakeskaten sein. Denn man lernt so erstmal gut und sicher auf einem Board zu stehen, ohne dass große Wellen einen herausfordern.

Das Stehpaddeln ist im Übrigen gar nichts Neues, sondern uralt. Es waren die polynesischen Fischer von Tahiti, die sich so im Wasser schon immer vorbewegt haben. Später waren es die Hawaiianer, die das Stehpaddeln für sich entdeckten. Sie nutzten den Paddel als Ergänzung zu ihrem Surf-Board. Sie hatten im Stehen auch eine bessere Sicht auf den Wellengang.

Heute ist es eine Wassersportart mit eigener Technik und eigenen Wettkämpfen.

 

SoCali / Pixabay

 

Welche Boards für Stand Up Paddling?

Anfangs wurden Surfboards genommen, wie die Longboards oder die Tandemboards aus dem Wellenreiten. Aber inzwischen hat die Sportart eigene Modelle, die auch für Anfänger sehr gut geeignet sind. Passende Boards und Zubehör zur Sportart wie Neoprenanzüge, Wasserschuhe oder neue Paddle findest du im Web, siehe die Seite.  Heute gibt es praktische aufblasbare Stand-Up-Paddel Boards (sogenannte iSUPs oder inflatable SUPs). Der entscheidende Vorteil ist hier, dass man diese Boards wesentlich leichter transportieren kann und somit sehr flexibel ist.

Eine noch größere Herausforderung ist das SUP-Surfen, hierbei kombiniert man das Stehpaddeln mit Wellenreiten. Die Wellen geben dem Board ordentlich Schubkraft. So kommt man wesentlich schneller voran. Hilfreiche Tipps zum Erlernen des Standup Paddelings findest du z.B. hier auf lernen.net.

Die aufblasbaren Boards sind weniger steif als die Hardboards. Daher aber auch nicht für alle Einsätze gut geeignet. Im Wildwasser zum Beispiel nimmt man lieber ein Hardboard. Das passende Board ermittelt man auch aus Faktoren wie dem Gewicht des Paddlers und seiner Erfahrung. Für lange Touren etwa hat man die Touring-Boards entwickelt, sie bieten besondere Stabilität und Befestigungsmöglichkeiten. Wildwasser-Boards dagegen müssen extrem wendig sein.
Distance oder Race Stand Up Paddling braucht dagegen spitz zulaufende Boards. Anfänger kaufen sich auch gerne Allround Boards, die man in vielen Gebieten nutzen kann.

Die Länger der Boards variiert von 1,80 m bis zu 4 m! Mit einem längeren Board kommt man natürlich schneller vorwärts, aber es ist schwieriger zu händeln. Je mehr Volumen das Board hat, um so mehr Auftrieb. Große Boards können sogar von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Dafür gibt es auch Tandem SUP Boards für Zwei oder sogenannte XXL SUP Boards für bis zu 10 Personen!

 

 

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